Auf dem Weg zum Kindergarten gerät ein Elektro-Fahrzeug in Brand

(jma) Asendorf. Am Montagmorgen gegen 08:00 Uhr rückten die Feuerwehr Asendorf und das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hanstedt zu einem brennenden Elektrofahrzeug aus. Auf dem Weg zum Kindergarten bemerkte die Fahrerin, in der Eichenstraße in Asendorf, einen Brandgeruch in ihrem Fahrzeug. Als sie der Ursache auf den Grund gehen wollte, schlugen schon erste Flammen aus den Batterien des Mobils. Sie brachte ihre Enkelin und sich selbst aus dem Elektro-Kabinenroller in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Mit einem Strahlrohr konnte der unter schwerem Atemschutz ausgerüstete Trupp den Brand schnell ablöschen. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Fahrzeug auf letzte Bandnester kontrolliert. Anschließend entfernte der Trupp die Batterien aus dem Fahrzeug und deponierte diese in wassergefüllte Behältnisse. Während der Löscharbeiten betreuten die Retter die unverletzten, aber geschockten Fahrzeuginsassen. Um das Fahrzeug und die Batterien kümmert sich nun eine Fachfirma. Die Polizei Salzhausen ermittelt die Ursache und die Schadenshöhe.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Vom Routinealarm zum Großeinsatz: 130 Retter üben am „Haus am Steinberg“ in Hanstedt

(jwü) HANSTEDT. Es begann mit dem vertrauten Piepen der Brandmeldeanlage (BMA) und endete in einem massiven Aufgebot an Rettungskräften. Am Samstagmittag wurde das DRK-Zentrum in Hanstedt zum Schauplatz einer der größten Einsatzübungen der letzten Zeit in der Samtgemeinde Hanstedt.
Um Punkt 14:00 Uhr schrillten die ersten Melder. Der Einsatzauftrag für die Feuerwehren Hanstedt, Quarrendorf und Ollsen lautete zunächst: „Ausgelöste Brandmeldeanlage im DRK-Zentrum“. Was oft ein Fehlalarm ist, entpuppte sich bei der ersten Erkundung vor Ort als dramatisches Szenario. Da im ersten Obergeschoss des Seniorenzentrums tatsächlich ein Brand mit starker Rauchentwicklung festgestellt wurde, reagierte die Einsatzleitung sofort.
Einsatzleiter Oliver Lüttker, stellvertretender Gemeindebrandmeister, zögerte nicht und erhöhte die Alarmstufe massiv auf F3 Y (Feuer, Menschenleben in Gefahr). Sofort wurden weitere Kräfte aus Brackel, Nindorf, Marxen, Dierkshausen, Asendorf und Jesteburg sowie die Drehleiter aus Buchholz angefordert. Insgesamt eilten rund 130 Einsatzkräfte zum „Haus am Steinberg“.
Die Lage im Gebäude war kritisch: 16 Personen, dargestellt durch Mimen und Statisten, galten als vermisst. Von zwei Seiten drangen Trupps unter schwerem Atemschutz in den verrauchten Bereich vor. Mit zwei C-Rohren wurde das Feuer im 1. OG bekämpft. Die Rettung der Bewohner und Mitarbeiter erfolgte koordiniert – teilweise über die Treppenräume, teilweise über die im Außenbereich in Stellung gebrachte Drehleiter.
Für den Rettungsdienst bedeutete die Übung eine Belastungsprobe nach dem Konzept MANV 15 (Massenanfall von Verletzten). Die Sanitäter mussten die 16 Geretteten sichten, ihre Verletzungsschwere beurteilen und eine strukturierte Erstversorgung sicherstellen.
Ein technisches Highlight der Übung war der erstmalige Aufbau der Hygiene-Komponente Stufe 2, um die Einsatzkräfte vor krebserregenden Brandrückständen an der Kleidung zu reinigen. Dieser neue Standard in der Einsatzstellenhygiene wurde unter den Augen der Beobachter erfolgreich getestet.
Besonders positiv bewerteten die Verantwortlichen das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure. Die Kooperation zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verlief reibungslos. Solche Übungen in komplexen Objekten wie dem generationenübergreifenden Seniorenzentrum sind unerlässlich, um im Ernstfall, der oft eben mit einer einfachen Brandmeldeanlage beginnt, schnell und effektiv Leben zu retten.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Nächtlicher Großeinsatz in Asendorf: Feuer in Hotel löst Massenaufgebot aus

(jwü)ASENDORF – Zu einem dramatischen Brandeinsatz kam es am späten Abend den 15.04.2026 in Asendorf. In einem Hotel in der Straße „Zum Auetal“ war im Keller-bereich ein Feuer ausgebrochen, das einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungs-dienst und Polizei nach sich zog.
Um 22:54 Uhr wurden zunächst die Freiwilligen Feuerwehren Asendorf, Dierkshausen und Hanstedt alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Lage aufgrund der starken Rauchentwicklung so kritisch, dass das Einsatzstichwort umge-hend auf F3Y (Feuer, 3, Menschenleben in Gefahr) erhöht wurde. Dies löste die Nachalarmierung der Feuerwehren Brackel, Marxen und Quarrendorf aus.
Da der Fluchtweg durch das Treppenhaus teilweise verraucht war, mussten mehrere Gäste des Hotels von den Einsatzkräften über Leitern aus dem ersten und zweiten Obergeschoss gerettet werden.
Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 67 Personen im Gebäude. Während ein Teil der Gäste das Hotel selbstständig verlassen konnte, wurde der Rest durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Aufgrund der hohen Anzahl potenziell Verletzter wurde rettungsdienstlich das Stichwort MANV 15 (Massenanfall von Verletz-ten) ausgelöst.
Nach einer ersten Sichtung vor Ort wurden 13 Personen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die restlichen Hotelgäste wurden vorläufig im Dorfgemeinschaftshaus Asendorf untergebracht. Parallel dazu wurde bereits an der Organisation von Ausweichhotels gearbeitet, um die weitere Unterbringung der Gäste sicherzustellen.
Die Einsatzleitung lag in den Händen von Gemeindebrandmeister Sebastian Seier. Um die Brandbekämpfung im Keller und das Absuchen des Gebäudes nach vermiss-ten Personen unter schwerem Atemschutz dauerhaft sicherzustellen sowie die not-wendige Einsatzstellenhygiene zu gewährleisten, forderte Seier im weiteren Verlauf die Feuerwehren Jesteburg und Thieshope sowie die Abrollbehälter AB Atemschutz und AB Schlauch an. Insgesamt waren 160 Einsatzkräfte vor Ort, davon 40 unter Atemschutz.
Auch Vertreter der Verwaltung und der Kreisfeuerwehr waren vor Ort. Samtgemeinde-bürgermeister Olaf Muus und Kreisbrandmeister Jörn Petersen machten sich persön-lich ein Bild von der Lage und der komplexen Rettungsaktion.
Trotz der massiven Herausforderungen und der hohen Anzahl an Betroffenen verlief der Einsatz hochprofessionell. Einsatzleiter Sebastian Seier lobte die Kooperation aus-drücklich: „Die Zusammenarbeit aller vor Ort befindlichen Kräfte von Feuerwehr, Poli-zei und Rettungsdienst war vorbildlich und griff reibungslos ineinander.“
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sach-schadens ist derzeit noch unklar.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Frontal-Zusammenstoß zwischen PKW und Traktor

Am Donnerstagvormittag sind in der Schulstraße in Asendorf ein Traktor und ein PKW, aus bisher unbekannter Ursache, frontal zusammengeprallt. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei wurde die Feuerwehr Asendorf zur Unfallstelle alarmiert. Ein Ford war neben dem Traktor und dem Renault ebenfalls am Unfallgeschehen beteiligt. Die Fahrerin des Renault wurde bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Schwere der Verletzungen ist der Feuerwehr nicht bekannt. Der Traktorfahrer wurde nicht verletzt. Die Feuerwehrkräfte nahmen beim Eintreffen eine Rauchentwicklung an der Batterie des Renault war. Der Schwelbrand konnte durch das Abtrennen der Batterie beseitigt werden. Als weitere Maßnahmen wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut, sowie erste Aufräumarbeiten durchgeführt. Der PKW und auch der Traktor wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Zur Unfallursache und der Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Rauchentwicklung an Trafostation: Stromausfall in Asendorf – Feuerwehr und EWE NETZ im Einsatz

Am heutigen Sonntagvormittag gegen 10:32 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Asendorf, Hanstedt, Dierkshausen und im späteren Einsatzverlauf die Freiwillige Feuerwehr Marxen wegen einer Rauchentwicklung an einer örtlichen Trafostation alarmiert. Die Anlage, die für die Transformation von 20.000 Volt auf 400 Volt zuständig ist, geriet in Brand. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang Qualm aus der Umspannstation. Da die Station direkt an einen Carport angrenzt, errichtete die Feuerwehr unter der Leitung des Gemeindebrandmeister Sebastian Seier umgehend eine Riegelstellung als Vorsichtsmaßnahme. Damit wurde ein potenzielles Übergreifen von Hitze oder Flammen auf das Nachbargrundstück effektiv verhindert. Nachdem der Netzbetreiber EWE NETZ die Station freigeschaltet hatte, gingen mehrere Trupps unter Umluftunabhängigem Atemschutz vor, um das Innere der Station gezielt herunterzukühlen. Trotz des schnellen Eingreifens der 60 Einsatzkräfte brannte die technische Einrichtung der Station vollständig aus. Die eisigen Temperaturen führten dazu, dass das eingesetzte Löschwasser auf der Straße sofort gefror. Um die Sicherheit an der Einsatzstelle nicht zu gefährden, rückte der Bauhof der Samtgemeinde Hanstedt an und sicherte die glatten Verkehrsflächen mit Streusalz ab. Ein besonderer Fokus der Einsatzkräfte lag auf der Sicherheit der Anwohner. Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen die betroffenen Haushalte gezielt ab, um die Bürger persönlich über die Lage zu informieren. Dabei wurde explizit geprüft, ob Personen in den Haushalten auf medizinische Geräte angewiesen sind, die eine konstante Stromversorgung benötigen. Vom Stromausfall waren etwa 70 Haushalte und damit rund 250 Personen betroffen. Um eine Anlaufstelle im Warmen zu bieten, richteten die Gemeinde Asendorf und die Samtgemeinde Hanstedt im Dorfgemeinschaftshaus einen sogenannten „Leuchtturm“ ein. Unter der Leitung von Ortsbürgermeister Rainer Mencke und Samtgemeindebür-germeister Olaf Muus wurden die Bürger dort über die Lage informiert und mit warmen Getränken versorgt. Die Reparaturarbeiten der EWE NETZ dauerten bis 18:00 Uhr an. Um die Zeit bis zur vollständigen Instandsetzung zu überbrücken, stellte die EWE NETZ die Versorgung der betroffenen Haushalte über eine provisorische Stromversorgung sicher. Die Ursache für die Entstehung des Brandes ist bislang ungeklärt.

Bild und Text: Pressestelle SG Hanstedt

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