Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager 2026 in Jesteburg

In der vergangenen Woche fand vom 4. bis zum 11. Juli in Jesteburg das 27. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Harburg mit über 1700 Teilnehmenden statt. Auch für unsere Jugenfeuerwehr hieß es also: Eine Woche Feuerwehr-Camp mit viel Spiel, Spaß, Wettkämpfen und Gemeinschaft!

Eines der Highlights war ein Nachtmarsch durch Jesteburg, bei dem die Gruppen an mehreren Stationen ihr Können und ihren Teamgeist unter Beweis stellen konnten. An dem Nachtmarsch nahmen wir mit zwei Gruppen teil. Die Gruppe „Asendorf 1“ konnte Platz 77 und die Gruppe „Asendorf 2“ Platz 9 von 92 teilnehmenden Gruppen erreichen.

Tagsüber fanden auf dem Zeltlagergelände die unterschiedlichsten Spiele und Wettkämpfe statt, bei denen unsere Jugendlichen natürlich auch am Start waren. Von TicTacToe über Riesen-Memory bis zu Baseball, Ball-über-die-Schnur und den „Spielen ohne Grenzen“ war alles dabei. Die Gruppe „Quasendorf“ (Mischgruppe mit der JF Quarrendorf) konnte sich bei den Spielen in der Kategorie U14 den 16. Platz sichern. Der 1. Platz und damit der Wanderpokal der Kategorie U14 ging an unsere Gruppe „Asendorf“!

Herzlichen Glückwunsch zu Euren Erfolgen bei den Wettkämpfen, wir sind stolz auf Euch!

Nach einer Woche voller „Feuerwehr“ ist für die Kids und ihre Betreuerinnen und Betreuer nun erstmal Erholung angesagt. Wir bedanken uns bei der Kreisjugendfeuerwehr und der Feuerwehr Jesteburg sowie bei allen Helfern für die super Organisation des Zeltlagers!

Illegale Müllentsorgung macht Feuerwehreinsatz erforderlich

-Umweltgefährdung durch auslaufendes Oel-

(jma) Dierkshausen. Bei Dierkshausen, im Ortsteil Drumbergen, wurde in großen Mengen Hausrat am Wegesrand auf einer Wiese illegal entsorgt. Am Dienstagnachmittag wurde der Müllberg entdeckt und die Polizei informiert. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass sich unter dem Hausrat sechs 60 Liter Fässer mit Oel befanden. Aus einem Fass trat Oel aus, ein weiteres Fass war bereits leergelaufen. Durch die Polizei wurden daraufhin die Feuerwehren aus Dierkshausen und Asendorf sowie der Gefahrgutzug der Samtgemeindefeuerwehr alarmiert. Um eine weitere Umweltgefährdung auszuschließen bargen die Einsatzkräfte die Fässer und deponierten diese auf einer flüssigkeitsundurchlässigen Plane. Die untere Wasserbehörde des Landkreises wurde ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen. Diese entschied, welche weiteren Maßnahmen vor Ort erforderlich sind und wie die Fässer mit etwa 250 Liter Oel sowie der Hausrat entsorgt werden. Die Polizei versucht nun den Verursacher zu ermitteln.

Text und Bilder: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Kinderfeuerwehrzeltlager wird dank cleverem Konzept zum Riesenspaß

(jwü) Marxen. Am vergangenen Wochenende stand Svea Allert, Leiterin der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt, vor einer großen Herausforderung. Wegen der extremen Hitze stand eine Absage des Samtgemeindezeltlagers im Raum. Doch die Feuerwehr bewies Flexibilität. Kurzerhand wurde das gesamte Konzept auf den Kopf gestellt und an die Wetterlage angepasst, um den teilnehmenden Kinderfeuerwehren ein sicheres Abenteuer zu ermöglichen. Mit dabei waren die Kinderfeuerwehren aus: Asendorf, Marxen, Sahrendorf-Schätzendorf und Thieshope
Der Start wurde auf den kühleren Nachmittag verschoben. Statt des Spielplatzes sorgten eine Wasserrutschbahn, Wasserspiele und schattenspendende Pavillons für die nötige Abkühlung. Für die perfekte Erfrischung zwischendurch sorgte eine tolle Überraschung: Die Firma Janz-Hüpfburg-Helden stellte den Kindern eine Slush-Eis-Maschine inklusive einer Spende für die Füllung zur Verfügung.
Gut abgekühlt ging es zum Abendessen über, bei dem vor Ort frisch gekochte Nudeln mit Bolognese Soße serviert wurden. Im Anschluss machten sich die Kinder auf zu einer spannenden Marschrunde durch Marxen, bei der ebenfalls der Spaß im Fokus stand.
Auch beim Nachtlager zeigte sich die Stärke der Dorfgemeinschaft in Marxen. Dank der schnellen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Marxen und dem MTV Marxen durften die Kinder in der örtlichen Turnhalle übernachten. Das war doppeltes Glück: Die Halle war nicht nur angenehm kühl, sondern bot am nächsten Morgen auch perfekten Schutz vor einem aufziehenden Gewitter.
Der Sonntag startete mit vom Salzbäcker spendierten Brötchen. Nach einer letzten Spielrunde endete das Lager pünktlich vor der Mittagshitze. Ein großer Dank gilt allen Helfern und Sponsoren, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben!

Bilder und Text: Pressestellt FF Samtgemeinde Hanstedt

Auf dem Weg zum Kindergarten gerät ein Elektro-Fahrzeug in Brand

(jma) Asendorf. Am Montagmorgen gegen 08:00 Uhr rückten die Feuerwehr Asendorf und das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hanstedt zu einem brennenden Elektrofahrzeug aus. Auf dem Weg zum Kindergarten bemerkte die Fahrerin, in der Eichenstraße in Asendorf, einen Brandgeruch in ihrem Fahrzeug. Als sie der Ursache auf den Grund gehen wollte, schlugen schon erste Flammen aus den Batterien des Mobils. Sie brachte ihre Enkelin und sich selbst aus dem Elektro-Kabinenroller in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Mit einem Strahlrohr konnte der unter schwerem Atemschutz ausgerüstete Trupp den Brand schnell ablöschen. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Fahrzeug auf letzte Bandnester kontrolliert. Anschließend entfernte der Trupp die Batterien aus dem Fahrzeug und deponierte diese in wassergefüllte Behältnisse. Während der Löscharbeiten betreuten die Retter die unverletzten, aber geschockten Fahrzeuginsassen. Um das Fahrzeug und die Batterien kümmert sich nun eine Fachfirma. Die Polizei Salzhausen ermittelt die Ursache und die Schadenshöhe.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Offzielle Übergabe eines Gerätewagen-Logistik an die Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt

Die Feuerwehr Asendorf erhält eine zusätzliche Aufgabe

(jma) Asendorf. In einer Feierstunde wurde ein Gerätewagen-Logistik der Feuerwehr Asendorf offiziell übergeben. Im Rahmen des Hygienekonzepts steht nun der Samtgemeindefeuerwehr ein schlagkräftiges Einsatzmittel zur Verfügung.
Bei vielen Einsätzen, insbesondere Brandeinsätzen, sind die Einsatzkräfte zahlreichen gesundheitsgefährdenden Schadstoffen ausgesetzt. Um die durch die Schadstoffe entstehenden Gesundheitsgefahren für die Einsatzkräfte zu verhindern, sind konsequente Hygienemaßnahmen erforderlich. Dies beginnt mit der Trennung der Einsatzkleidung und der privaten Bekleidung in den Gerätehäusern und setzt sich mit dem Wechseln der Schutzausrüstung und der Geräte noch an der Einsatzstelle fort. Bei größeren Einsatzlagen stießen die bisherigen verfügbaren Mittel schnell an ihre Grenzen. Nun steht mit dem Gerätewagen-Logistik und den damit verbunden Gerätschaften ein Mittel zur Verfügung, um im Rahmen des Hygienekonzepts, auch diese Einsatzlagen professionell bewältigen zu können. Nicht nur die Dekontaminierung der Einsatzkräfte ist ausschlaggebend, sondern auch verschmutzte Gerätschaften können vor Ort getauscht werden, somit sind die eingesetzten Wehren sofort wieder einsatzbereit.
Mit der Beschaffung des Fahrzeuges ging die Samtgemeinde Hanstedt einen besonderen Weg. Das Fahrzeug ist nicht komplett neu, sondern das Fahrgestell hatte schon jahrelang als Tragkraftspritzenfahrzeug in der Feuerwehr Marxen seinen Dienst verrichtet. Die Marxener Feuerwehr erhielt ein neues Löschfahrzeug und das TSF wurde dort nicht mehr benötigt. Das Fahrgestell war noch gut erhalten, so wurde beschlossen das Fahrzeug zu einem Gerätewagen umzubauen. Die Firma Fahrzeugbau Wille aus Lüneburg passte das Fahrgestell an und fertigte einen neuen Aufbau. Der Förderverein der Feuerwehr Asendorf zeigte sich begeistert von den Planungen zu dem Fahrzeug und unterstützte den Bau mit einer Summe von 30.000 €.
Mit Engagement feilten die Mitglieder der Asendorfer Feuerwehr an dem Konzept und der Ausrüstung des Fahrzeugs. Nach der Auslieferung erfolgten zahlreiche Übungsdienste mit den neuen Gerätschaften. Nun ist das Fahrzeug einsatzbereit und steht seinen Aufgaben entsprechend den Feuerwehren in der Samtgemeinde Hanstedt zur Verfügung. Das Fahrzeug wird durch die Feuerwehr Asendorf besetzt.
Zahlreiche Gäste verfolgten die offizielle Übergabe. Die Mitglieder vom Rat und der Verwaltung der Samtgemeinde Hanstedt und Vertreter aus den Ortswehren, sowie die Mitglieder der Asendorfer Feuerwehr bestaunten das Fahrzeug mit den zahlreichen neuen Gerätschaften.
Der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus begrüßte die Anwesenden. Er bedankte sich bei der Firma Wille für die gute Umsetzung des Projekts und ein besonderer Dank ging an den Förderverein für die Unterstützung. Die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren der Samtgemeinde wird durch dieses Fahrzeug weiter erhöht, so Muus. Anschließend übergab er den symbolischen Schlüssel an den Gemeindebrandmeister Sebastian Seier.
Seier freute sich, so ein Fahrzeug in einem feierlichen Rahmen übergeben zu können. Er bedankte sich bei dem Rat und der Verwaltung für den gemeinsamen Weg in diesem Projekt, bei Arne Behrens und den Planern in der Asendorfer Wehr für ihre Arbeit. Seier konnte bereits Übungsdienste beobachten und ist überzeugt, dass dieses Fahrzeug maßgeblich zur Sicherheit der Einsatzkräfte der Samtgemeindefeuerwehr beiträgt. Schließlich überreichte er den Schlüssel an den Asendorfer Ortsbrandmeister Stefan von Buchholtz.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Monatsdienst im Juni

Beim Monatsdienst bekamen wir Anfang Juni Besuch von der Feuerwehr Hanstedt. Auf dem Programm stand das Thema „Technische Rettung nach Verkehrsunfall“.

Nach einer kurzen Theorieeinheit ging es für uns zu einer Einsatzübung: Ein verunfallter PKW mit eingeklemmter Person. Gemeinsam wurde die Vorgehensweise an der Einsatzstelle besprochen, sodass diese durch uns als Ortswehr bis zum Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte aus der Stützpunktwehr bestmöglich für die Rettung vorbereitet ist.

Bei der Befreiung des „Patienten“ aus dem Fahrzeug arbeiteten wir anschließend auch selbst mit dem hydraulischen Rettungssatz sowie weiterem Werkzeug der FF Hanstedt.

Vielen Dank an Pascal für das Übungs-Fahrzeug und an die drei Kameraden aus Hanstedt für euren Besuch und den spannenden Übungsdienst!

Bilder: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

Feuerwehrmarsch Hanstedt 2026

Unsere Feuerfüchse waren dieses Jahr mit 2 Teams zu Gast beim Feuerwehrmarssch in Hanstedt. An der Wertung der Kinderfeuerwehren nahmen insgesamt 30 Mannschaften teil.
Unsere Kids meisterten die Spiele entlang der Strecke mit viel Spaß und Teamgeist und konnten den 7. Platz (Gruppe 1) und den 27. Platz (Gruppe 2) erreichen.
Danke an die FF Hanstedt für die tolle Veranstaltung!

Dorffest 2026

In diesem Jahr fand Anfang Mai wieder das Asendorfer Dorffest statt, das alle 3 Jahre von der Gemeinde Asendorf in Zusammenarbeit mit den Vereinen organisiert wird.

Auch wir konnten uns neben der Präsentation unserer Fahrzeuge wieder mit verschiedenen Aktionen beteiligen:

Ein besonderes Highlight war auch dieses Mal das Kistenklettern. Hier geht unser Dank ganz besonders an den Krandienst Schulz aus Hamburg, der uns den Kran für die Sicherung der mutigen Kletterer zur Verfügung gestellt hat. Außerdem vielen Dank an die Firma XXQuell aus Hanstedt für die Bereitstellung der Getränkekisten und an die Spielefabrik für das Ausleihen des Klettergeschirrs.

Auch die noch etwas kleineren Gäste konnten mit viel Spaß ihr Können an der Kübelspritze unter Beweis stellen.

Unser Förderverein hat sich ebenfalls präsentiert und die Jugendfeuerwehr trug mit ihrem Waffelverkauf zum leiblichen Wohl der Gäste bei. Hier ein weiteres Dankeschön an die Eltern, die uns fleißig mit Waffelteig beliefert haben.

Zum Abschluss dieses gelungenen Tages haben wir dann traditionell noch den Maubaum in der Dorfmitte aufgestellt. Danke an die FF Marxen für eure Unterstützung!

Erfolgreiche Brandfloh-Abnahme für unsere Feuerfüchse

Am vergangenen Samstag sind 8 unserer „Feuerfüchse“ bei der Abnahme des Brandflohs in Sprötze angetreten. Sie konnten in allen Aufgaben mit viel Spaß und Teamgeist die volle Punktzahl erreichen und bekamen im Anschluss ihr Brandfloh-Abzeichen verliehen – die höchste Auszeichnung der Kinderfeuerwehren im Landkreis Harburg.

Herzlichen Glückwunsch! Wir sind stolz auf euch!

Vom Routinealarm zum Großeinsatz: 130 Retter üben am „Haus am Steinberg“ in Hanstedt

(jwü) HANSTEDT. Es begann mit dem vertrauten Piepen der Brandmeldeanlage (BMA) und endete in einem massiven Aufgebot an Rettungskräften. Am Samstagmittag wurde das DRK-Zentrum in Hanstedt zum Schauplatz einer der größten Einsatzübungen der letzten Zeit in der Samtgemeinde Hanstedt.
Um Punkt 14:00 Uhr schrillten die ersten Melder. Der Einsatzauftrag für die Feuerwehren Hanstedt, Quarrendorf und Ollsen lautete zunächst: „Ausgelöste Brandmeldeanlage im DRK-Zentrum“. Was oft ein Fehlalarm ist, entpuppte sich bei der ersten Erkundung vor Ort als dramatisches Szenario. Da im ersten Obergeschoss des Seniorenzentrums tatsächlich ein Brand mit starker Rauchentwicklung festgestellt wurde, reagierte die Einsatzleitung sofort.
Einsatzleiter Oliver Lüttker, stellvertretender Gemeindebrandmeister, zögerte nicht und erhöhte die Alarmstufe massiv auf F3 Y (Feuer, Menschenleben in Gefahr). Sofort wurden weitere Kräfte aus Brackel, Nindorf, Marxen, Dierkshausen, Asendorf und Jesteburg sowie die Drehleiter aus Buchholz angefordert. Insgesamt eilten rund 130 Einsatzkräfte zum „Haus am Steinberg“.
Die Lage im Gebäude war kritisch: 16 Personen, dargestellt durch Mimen und Statisten, galten als vermisst. Von zwei Seiten drangen Trupps unter schwerem Atemschutz in den verrauchten Bereich vor. Mit zwei C-Rohren wurde das Feuer im 1. OG bekämpft. Die Rettung der Bewohner und Mitarbeiter erfolgte koordiniert – teilweise über die Treppenräume, teilweise über die im Außenbereich in Stellung gebrachte Drehleiter.
Für den Rettungsdienst bedeutete die Übung eine Belastungsprobe nach dem Konzept MANV 15 (Massenanfall von Verletzten). Die Sanitäter mussten die 16 Geretteten sichten, ihre Verletzungsschwere beurteilen und eine strukturierte Erstversorgung sicherstellen.
Ein technisches Highlight der Übung war der erstmalige Aufbau der Hygiene-Komponente Stufe 2, um die Einsatzkräfte vor krebserregenden Brandrückständen an der Kleidung zu reinigen. Dieser neue Standard in der Einsatzstellenhygiene wurde unter den Augen der Beobachter erfolgreich getestet.
Besonders positiv bewerteten die Verantwortlichen das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure. Die Kooperation zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verlief reibungslos. Solche Übungen in komplexen Objekten wie dem generationenübergreifenden Seniorenzentrum sind unerlässlich, um im Ernstfall, der oft eben mit einer einfachen Brandmeldeanlage beginnt, schnell und effektiv Leben zu retten.

Bilder und Text: Pressestelle FF Samtgemeinde Hanstedt

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